Newsletter

Verein der Schulfreunde e. V.

Über Ihr Interesse an den Kardinal-von-Galen-Schulen und dem Verein der Schulfreunde e.V. freuen wir uns. Der Verein ist Träger der privaten christlichen KvG-Schulen. Eltern, Ehemalige und andere Privatpersonen aus Nah und Fern gehören dem Verein der Schulfreunde e. V. an.

Bringen auch Sie Ihre Verbundenheit mit den KvG-Schulen sowie der traditionsreichen Privatschul-Idee in Mettingen durch Ihre Mitgliedschaft im Verein der Schulfreunde e. V. zum Ausdruck. Ihr Zuspruch ist unser Ansporn.

 

Keine Termine gefunden
Aktuelle Seite: SchulfreundePressealle ArtikelGymnasium24 Stunden freiwillig in der Schule lernen

Rom - Ein Rückblick auf unsere große Fahrt!

Romfahrt1Das, worüber Monate lang gesprochen wurde, steht auf einmal vor der Tür. Die Romfahrt. Am Dienstag, den 25.10.2016, herrscht Ausnahmezustand, nicht nur an den KvG-Schulen, sondern in ganz Mettingen.

Das, worüber Monate lang gesprochen wurde, steht auf einmal vor der Tür. Die Romfahrt. Am Dienstag, den 25.10.2016, herrscht Ausnahmezustand, nicht nur an den KvG-Schulen, sondern in ganz Mettingen. Entlang der Nordstraße stehen insgesamt 26 Busse, davor 1300 Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern, die teilweise die Reise mitantreten und ihre Kinder verabschieden. Das Abenteuer startet endlich. Nach einem kurzen Reisesegen von Diakon Markus Mäurer und Lehrer Detlev Göldner geht es los. Die Fahrt, die einige zu Anfang stark kritisiert, aber auch andere sehr gelobt haben, die vor allem für viel Aufregung gesorgt hatte und sorgt. Nachdem alle in ihren Bus Platz gefunden hatten geht es los. Durch Absperrungen der Polizei können die Busse in Dreier-Gruppen problemlos Richtung Autobahn fahren. Der Weg dorthin bleibt jedoch nicht unbeobachtet. Viele Eltern und Verwandte oder auch nur Neugierige stehen am Straßenrand oder mitten auf dem Kreisverkehr und wünschen allen eine sichere Reise nach Rom.

Nach fast 24 Stunden Fahrt mit einigen Filmen, vielen Pausen, unteranderem mit allen Bussen in München und in der Nähe von Florenz, kommen alle unbeschadet auf dem Campingplatz in Rom an. Die Koffer, Rucksäcke, Kissen und Decken werden schnell aus den Bussen geholt, die Schüler, welche sich einen Bungalow teilen, laufen kreuz und quer über den Platz um ihren Bungalow zu finden. Es geht vorbei an einem Supermarkt, einer Eisdiele, die direkt neben der gigantischen Poollandschaft liegt und einem großen Zelt, das für Veranstaltungen und die Essensausgabe genutzt wird. Schon kurz nach der Ankunft laufen viele fröhlich mit Bikini oder Badehose zum Pool oder essen mit kurzer Hose und T-Shirt in der Eisdiele genießen ihr erstes Eis, denn ganz anderes als in Mettingen und Umgebung ist es in Rom sonnig und warm.

Am Abend gibt es für alle im großen Zelt Essen und anschließend eine Info-Veranstaltung, in der nicht nur das Programm und die Abfahrtszeiten für die Ausflüge für alle Klassen und Jahrgangsstufen bekannt gegeben wird, sondern auch für die Geburtstagskinder gesungen wird. So eine Veranstaltung findet jeden Abend statt, sodass jeder weiß, wann er wo am Bus sein muss. Außerdem wird am ersten Abend nochmal von Hans Höffmann, dem Reiseleiter, darauf hingewiesen, dass es in Rom deutlich mehr Taschendiebe gibt und jeder sich vor den Taschendieben und den Touristenläden hüten sollte.

Am Donnerstag machen dann die KvG-Schulen Rom zum ersten Mal unsicher. Für die Unter- und Mittelstufe gab es ein ähnliches Programm. Es steht ein Stadtrundgang an. Bei diesem werden unter anderem der Petersplatz, die Engelsburg, die Piazza Navona, das Pantheon und der Trevibrunnen erkundet. Die Oberstufe, also die Jahrgangsstufen 10-Q2 machen ebenfalls eine Stadtführung, doch steht diese unter dem Motto „Antikes Rom“. Bilder aus Lateinbüchern werden Wirklichkeit: Das weltberühmte Kolosseum, das Forum Romanum und S. Maria Maggiore. Nach vielen Fotos bei strahlender Sonne wird die Stadt Rom auf eigener Faust erkundet. Am Abend steht für alle außer für zwei Busse die Lichterfahrt an, Rom im Dunkeln. Die Schüler und Schülerinnen aus den beiden Bussen, die im Camp sind, müssen leider an dem Tag auf die Lichterfahrt verzichten, da deren Busse eine Panne hatten und somit nicht die Lichterfahrt antreten können.

Am nächsten Tag geht es für viele schon sehr früh los, denn die Jahrgangsstufen 7-Q2 konnten vor der Romfahrt ein Programmpunkt für diesen Tag frei wählen. Zur Auswahl standen das Kloster Monte Cassini, der Vulkan Vesuv und die Schwefelquellen Solfatara. Davor oder danach geht es für alle nach Pompeji. Da es an diesem Tag leider sehr windig ist, kann der Vesuv nicht besucht werden. So müssen die, die den Vesuv besichtigen wollten, sich mit ihren Bussen auf den Weg zu den Schwefelquellen machen, Ersatzprogramm. Besonders viele wählten den Vesuv als Wahlprogramm und waren dementsprechend nicht bei bester Laune. Auch die Schwefelquellen, die nach faulen Eiern rochen, konnten die Laune der Schüler und Schülerinnen nicht besonders heben. Spätestens als es nach Pompeji weitergeht ist es mit der schlechten Laune vorbei. So ziehen die Busgruppen mit jeweils einem Tourguide durch die Stadt, die der Vesuv vor langer Zeit verschüttet hatte. Die 5. und 6. Klassen sind während des Tages in den Katakomben und danach in der ursprünglichen Hafenstadt Ostia, welche nun das Ausgrabungsgelände Ostia Antica ist.

Am Samstag haben nun auch die Jahrgangsstufen 5-9 den Stadtrundgang unter dem Thema „Antikes Rom“. Die 7-9. Klässler besuchten jedoch davor noch die römischen Katakomben, welche manchen auch ein wenig Angst einjagen. Für die Oberstufe gab es ebenfalls einen Stadtrundgang, bei dem der Petersplatz, die Engelsburg, das Pantheon und die Piazza del Populo besichtigt werden. Außerdem können die vatikanischen Museen mit der sixtinischen Kapelle besucht werden. Bis zur Abfahrt zurück zum Campingplatz gibt es viel Freizeit, bei der die eine oder andere Eisdiele, Pizzeria und viele Shops von den Schülern besucht werden.

Das Abendprogramm am Samstag ist ein ganz Besonderes. Die SV hatte in Zusammenarbeit mit den Religionslehrern einen Gottesdienst organisiert, welcher von einer kleinen Band der Q2 mit Herrn Seidenstücker und Herrn Musli relativ spontan begleitet wird. Besonders schön wird es, als für jeden Teilnehmer dieser Fahrt ein Knicklicht verteilt wird. Nach kurzer Zeit sitzen rund 1300 Menschen auf Bänken neben dem Pool und leuchten nicht nur durch ihre Knicklichter am Arm, sondern auch in den Gesichtern steht ein Leuchten. Spätestens in diesem Moment merkt jeder, dass diese Schulfahrt, die so viel Organisation erfordert hatte, sich wirklich lohnt und dass die Schulen eine Gemeinschaft bilden. Vereint durch die Knicklichter bei schöner Musik unter dem Sternenhimmel Roms entstehen Erinnerungen, die allen Teilnehmern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Nach dem schönen Gottesdienst unter freiem Himmel können dann auch die beiden Busse, die die Lichterfahrt nicht an dem eigentlichen Termin antreten konnten, zur Fahrt aufbrechen.

Am Sonntag kommt es zu einem weiteren Höhepunkt der Fahrt: Alle Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Eltern und Busbegleiter machen sich auf den Weg zum Petersplatz, um dort an dem Angelusgebet teilzunehmen. Obwohl dieses erst um 12 Uhr beginnt, müssen alle schon sehr zeitig losfahren, da der Weg zum Petersplatz durch mehrere Sicherheitsschleusen gesäumt ist. Schon bald stehen die ganze Realschule und das gesamte Gymnasium auf dem Petersplatz und schaut gebannt auf das Fenster, aus dem heraus der Papst das Gebet sprechen soll. Jubel ertönt, als dieser sich am Fenster zeigt. Die Schüler schauen ebenso gebannt wie alle anderen in Richtung Papst Franziskus und hören dem Gebet interessiert zu. Es ist still, nur die Stimme des Papstes ertönt aus Lautsprechern.

Nach dem Gebet steht der Besuch des Petersdoms an. Für die Jahrgangsstufen 10-Q2 geht es nach einem kurzen und letzten Abstecher in die Stadt noch in die Katakomben. Dies ist der letzte Tag in Rom. Erst beim Koffer packen am Abend wird vielen bewusst, dass die Fahrt schon vorbei ist. Es war eine wirklich schöne Fahrt nach Rom. Ein Abschlussabend mit einer großen Party mit DJ und Lichtshow im großen Zelt rundet die Fahrt sehr schön und erfolgreich ab.

Der nächste Morgen bricht an und alle ziehen nach dem Frühstück vollgepackt mit ihren Koffern, Rucksäcken und Lunchpaketen Richtung Busse. Die Busse werden beladen und es geht wieder zurück nach Mettingen. 24 Stunden Busfahrt stehen vor fast allen Teilnehmern der Fahrt, doch nicht alle fahren wieder Richtung Heimat. Für die Q1 und die Q2 des Gymnasiums startet das nächste Abenteuer, es geht auf Abschlussfahrt. Die Q1 fährt für weitere drei Tage zum Gardasee, die Q2 macht sich ebenfalls für drei Tage auf den Weg in die Toskana, nach Montecatini Terme.

Die Q1 kommt erst im Dunkeln an ihrem Ziel an, der Gardasee ist nur schwer zu erkennen, obwohl er nur ca. 50m vom Eingang zum Feriencamp liegt. Genau wie in Rom werden als erstes die Bungalows bezogen. Jedoch haben die Schüler und Schülerinnen nun ein großes Problem: Wer nicht verhungern will, muss selber kochen. Jeder Bungalow wird mit einem großen Pappkarton gefüllt mit Essen ausgestattet. Trotz anfänglicher Zweifel seitens der Schüler gehen alle Schüler gesättigt ins Bett und erholen sich in ihrer ersten Nacht am Gardasee von den Strapazen der Fahrt aus Rom in die Mitte Italiens.

Die gewonnene Kraft wird am nächsten Tag auch benötigt: In nur einer halben Stunde gelangt die gesamte Jahrgangsstufe nach Verona. Die Stadt ist vor allem berühmt für ihren Marmor und einen unscheinbaren Balkon in einer Nebenstraße. Sagen zufolge soll es sich bei diesem um den Balkon aus Shakespeares „Romeo und Julia“ handeln. Das kann sich natürlich niemand entgehen lassen. Auch das Essen in Verona ist unumgänglich, für den einen wegen des guten Geschmacks, für den anderen wegen fehlender Kochkünste und der Angst vor dem Hungertod.

Bereits abends verkünden die Lehrer der Q1: Der für den nächsten Tag geplante Besuch des Monte Baldo mit Wanderung wird nicht stattfinden können, schlechte Wettervorhersagen. Beim Verkünden des Alternativprogramms erstrahlen daraufhin einige Gesichter: Venedig, die Stadt der Liebe ist das morgige Ziel.

Die Vorfreude sollte nicht umsonst gewesen sein: Erst mit dem Bus zum Pier, dann weiter mit dem Boot geht es in Richtung Venedigs Innenstadt. Das kleine und wackelige Boot legt nah am Markusplatz an, von wo man die gesamte Innenstadt gut erreichen kann. Trotz einiger Parallelen ist es anders als in Rom: Die Gassen sind viel enger, vieles ist noch sehr alt, die Geschäfte kleiner. Die Pizza allerdings schmeckt fast besser als in Italiens Hauptstadt und besser als die Deutsche allemal.

Der letzte Tag der Fahrt beginnt früh für die Schüler der Q1. Die Bungalows müssen sauber verlassen werden, der Küchenkrieg beseitigt und die Koffer gepackt sein. Nach dem Verlassen des Camps bleibt noch etwas Zeit um Erkunden der Gegend um das Camp herum, bevor es am Nachmittag zum letzten Mal für längere Zeit in den Bus geht. Am Freitagmorgen wollen die Schüler wieder Mettinger Pflastersteine unter ihren Füßen haben.

Die andere Jahrgangsstufe der KvG-Schulen, die noch unterwegs ist, hat parallel zur Q1 auch noch eine tolle Zeit:

Die Q2 kommt am Mittag in ihrem Hotel an und hat erstmal ein bisschen Freizeit. Am nächsten Tag geht es dann direkt zum Strand. Bei strahlendem Sonnenschein trauen sich mehrere Schüler ins Meer, auch wenn es mittlerweile schon November ist. Kalt ist das Wasser nicht und die restlichen Schüler können mit kurzer Hose und T-Shirt am Strand Volleyball spielen oder einfach in der Sonne liegen. Am nächsten Tag geht es sehr früh los, Ziel ist Florenz. Es steht mal wieder eine Stadtführung an, danach konnte die Stadt erkundet werden. Als es dunkel wurde, fahren die Busse zum Michelangeloplatz. Von dort können die Schüler Florenz im Dunkeln und von oben betrachten, ein beeindruckendes Lichtermeer.

Viel zu schnell bricht schon der letzte Tag der Abschlussfahrt an, mit einem letzten Ausflug nach Lucca. Die Stadt Lucca kann in Kleingruppen besichtigt werden und bietet die optimale Gelegenheit noch ein letztes italienisches Eis oder italienische Pizza zu genießen.

Nun ist mittlerweile die Zeit nach Rom angebrochen. Die gemeinsam erlangten Erinnerungen sind immer noch Gesprächsthema auf dem Pausenhof und im Unterricht, es wird gemeinsam mit Lehrern und Freunden über die tolle Zeit in Italien gelacht. Irgendwie scheint es, als wäre die Gemeinschaft des KvGs enger geworden. Die Romfahrt wird für alle Teilnehmer mit Sicherheit für immer als schöne Zeit in Erinnerung bleiben.

Von Adriana Ellerich (Q2) und Malte Bergmann (Q1)

Ansprechpartner Verein der Schulfreunde

Hildegard Eßlage

Vorsitzende

Verein der Schulfreunde e. V.
Große Straße 38
49497 Mettingen

Kontakt über
Tel.: 05452 / 9171-10
Fax: 05452 / 9171-19

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kalender

loader
Zum Seitenanfang